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Wer durch San Marcos geht, dem fällt auf, dass Ab-wässer aus vielen Häusern über die Straße in einen Gully oder noch weiter in eine Lagune laufen.
Ein Grund dafür ist, dass die Stadt seit den 1970er Jahren schnell gewachsen ist, aber damals sowohl das Geld als auch das politische Umweltbewusstsein dafür gefehlt hat, alle Stadtviertel an die Kanalisation anzuschließen.
Das hat negative Auswirkungen auf die öffentliche Hygiene und die Umwelt - und macht die Stadt nicht schöner. Natürlich ist es aufwendig und teuer, in bewohnten Stadtvierteln nachträglich Abwassersysteme zu installieren.

Eine an die Region angepasste Alternative sind wartungsarme Filtersysteme für im Haushalt (Küche, Bad, Toilette) anfallende Abwässer. Diese werden in ein geschlossenes System geleitet und im Wurzelraum dafür geeigneter Pflanzen gereinigt. Am Ende verlässt Wasser das System, mit dem andere Anpflanzungen bewässert oder

Nutztiere getränkt werden können.
Die Pflanzen müssen nach ein paar Jahren ausgewechselt werden und die Nutzer sollen darauf achten, keine Chemikalien ins Abwasser zu geben. Ansonsten ist das System leicht zu handhaben und somit auch in ärmeren Stadtvierteln anwendbar.