Umweltschutz
Mit den hier geschilderten Aktivitäten wollen wir dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur und die Menschen in Nicaragua abzumildern sowie die biologischen und die sozialen Systeme resistenter gegen die negativen Auswirkungen des Treibhauseffektes zu machen.



Wie die Globalisierung unsere Lebensgrundlagen zerstört
Das herausragende Merkmal des menschengemachten Klimawandels ist dessen Geschwindigkeit. Für viele Teile der Erde bleibt keine Zeit der Anpassung.
Die Auswirkungen des Treibhauseffektes werden die Dritte Welt am schwersten treffen, und zwar die Länder, die am wenigsten dazu bei-tragen, wie beispielsweise die Staaten Afrikas. Die Klimapolitik ist die Schnittstelle zwischen globaler Umwelt- und globaler Sozialpolitik. An ihr wird sich zeigen, ob die Industrieländer es mit einem gerechten Ausgleich zwischen Nord und Süd ernst meinen.
Entgegen landläufiger Meinung ist Umweltschutz in der Dritten Welt kein Luxus für die Reichen, sondern ist bitter nötig für die Armen. Sie leiden besonders unter Luft-verschmutzung und unhygienischer Trinkwasserversorgung. Ihnen machen Müll und Abwässer das tägliche Leben unerträglich schwer, Umweltkatastrophen wie Über-schwemmungen treffen sie am härtesten. Umweltschutz verbessert ihre Lebens-bedingungen und hat deshalb mehr als in Industrieländern soziale Bedeutung.
Thilo Bode (Gründer und Direktor von foodwatch) aus: „Die Demokratie verrät ihre Kinder“, DVA 2003
Einfach so weitermachen wie bisher wird nicht mehr genügen
Die globale Erwärmung ist ein globales Problem und dennoch möchte niemand die
Kosten dafür tragen, dass es behoben wird. Alle wollen kostenlos von anderen profitieren. Dabei ist es in unser aller Interesse, dass die Weltgemeinschaft koordinierte Schritte gegen die globale Erwärmung unternimmt.
Nicht nur die USA, auch die Entwicklungsländer müssen mit ins Boot geholt werden, aber zu fairen Konditionen und Zielvorgaben, die man durchsetzen kann. Solange die Verringerung von Emissionen mit Kosten verbunden ist, wird es Anreize geben, die Verpflichtungen nicht zu erfüllen.
Wir müssen Mittel und Wege finden, diese Kosten in den Griff zu bekommen.
Obgleich das Kyoto-Protokoll den Entwicklungsländern keine Verpflichtungen auferlegt, steht doch fest, daß auch sie ihre Emissionen reduzieren müssen, wenn die Staatengemeinschaft die globale Erwärmung erfolgreich bekämpfen möchte. Einfach so weitermachen wie bisher wird nicht mehr genügen: eine Welt, in der alle Länder pro Kopf die gleiche Menge an Treibhausgasen ausstoßen wie die USA heute, ist eine Welt, die das Drehbuch für ihren Untergang schreibt.
Joseph Stiglitz, Wirtschaftswissenschaftler (USA)

regenerative Energie
Diversifizierung der Landwirtschaft
Wiederaufforstung

nachhaltige Müllbehandlung
Deponie in Dulce Nombre













